• Selbsthilfegruppe Kreuz mit Kreuz

    Bist du gewillt, trotz einer widerspenstigen Wirbelsäule gut zu leben?

    Wir wissen, dass Wirbelsäulenerkrankungen mit Operationen, Behandlungen und Therapien das Leben sehr grundlegend ändern. Aber sind wir dafür gewappnet?

Zerkreuzte Pläne

Mit der Diagnose und den Schmerzen beginnt für viele Menschen mit LWS, BWS oder HWS ein Weg, den sie gerne nicht gegangen wären.

Fragen bestürmen sie, dunkle Wolken ziehen für ihr weiteres Leben auf. Wie geht es weiter? Was geht überhaupt noch? Was kann ich falsch machen? Wie ist es mit den Finanzen? Kann ich weiter arbeiten? Oder ist das aussichtslos und ich werde vom Leben ausgeschlossen, nur weil mein Rücken nicht mehr will?
Menschen mit solchen Problemen fühlen sich oft einsam und verlassen. Man hat schon so sein Kreuz mit dem Kreuz.

Kennst du diese kreisenden Gedanken? Wir auch! Und durchbrechen sie. Denn da gibt es noch mehr: Du kannst leben! Schauen wir uns an, was wir gemeinsam erreichen können.

Gemeinsam kreuzfidel

Wir sind eine offene Selbsthilfegruppe in Unterfranken für Wirbelsäulenerkrankungen. LWS, BWS und HWS.

Für Betroffene und ihre Angehörigen. Wir wissen also, worüber du dir Sorgen machst. Bei uns kannst du dich bei unseren Treffen mit Anderen in derselben Lage auszutauschen. Gleichberechtigt und selbstverantwortlich. Das bedeutet aber nicht, dass wir nur gemeinsam Probleme wälzen. Da haben wir als Gruppe sicherlich noch ein paar Asse im Ärmel.

Wir kooperieren mit:

Wir kooperieren mit

Jammern ist nicht!

Eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen Erkrankungen klingt vielleicht etwas dramatisch. Alle erzählen sich etwas über ihre Probleme und Schmerzen? Klar, aber das ist nur der Anfang. 

In der Gruppe gibt es viele praktische Tipps und Informationen, damit klarzukommen. Und du bist unter Menschen, die das verstehen, die dich unterstützen. Aber dann ist auch Schluss. Wir haben nämlich keine Lust, uns von einer Krankheit und durch so ein paar Wirbel das Leben versauen zu lassen. Wir beherrschen die Krankheit und nicht sie uns. Viele von uns machen noch Karriere als Manager: Als Manager der eigenen Krankheit. In unserer Gruppe wird nicht gejammert. Wir möchten uns in Gemeinschaft das Leben erschließen, mobil und aktiv sein, uns wohlfühlen. Im Zweifelsfall auch mal lachend in einen Operationssaal wandern, ja.
Aber bei uns ist Schluss mit frustig.

Was heißt das konkret?

  • Gemeinschaft. Wieder unter Menschen gehen. Austausch
  • Gemeinsam lernen, sich einer neuen Situation anzupassen
  • Hilfe bei persönlichen und familiären Konflikten erfahren
  • Lernen mit krankheitsbedingten Problemen umzugehen
  • Verschiedene Argumente hören. Oder eine Sichtweise, auf die du nicht gekommen wärst
  • Motivation

Dazu gibt es zwischenrein auch Veranstaltungen und Vorträge z.B. zu Möglichkeiten, wie chronisch Kranke ihre Situation verbessern können. Oder was gesetzliche Vorschriften und Behandlungsmöglichkeiten tatsächlich bedeuten. Die Gruppe ist immer da und jeder kann selbst entschieden, ob er sie in Anspruch nimmt. Was auch noch gesagt werden muss: Wir sind keine Therapeuten oder Ärzte! Und das ist gut so. Wir geben zu anderen Dingen Antworten als ein Arzt. Sagen wir mal: zum menschlichen Anteil. Außerdem können wir uns natürlich über Ärzte austauschen.

Rückenvisite Ruhr

Bei der Rückenvisite Ruhr gibt es in kostenfreien Online-Vorträgen rund um das Thema Rücken und Wirbelsäule jede Menge Informationen für Patienten und Interessierte.


Wir sind schon da – und du?


Christine

Conny

Hildegard

Isolde

Jürgen

Karl-Otto

Rosalinde

Sonja

…und du?

Natürlich sind wir auch was den Datenschutz angeht korrekt und alle die du hier sieht haben der Veröffentlichung der Bilder zugestimmt. Es ist jedem selbst überlassen, ob sein Foto hier erscheint oder nicht.

Geschichten – Christine

Viele von uns haben bereits einen Ärzte-Marathon, mit Höhen und Tiefen, hinter sich. Einige haben viele, viel zu viele Tabletten gegen die Schmerzen eingenommen, die dann doch nicht besser wurden, sondern manche von uns wurden abhängig von diesen Schmerzmitteln und Morphinpflastern. Nachdem uns das bewusst wurde, folgte ein Medikamenten Entzug, den auch ein Teil von uns erleben musste. Viele haben viel Geld für Behandlungen ausgegeben, die dann leider nicht den versprochenen Erfolg hatten.

In unserer Selbsthilfegruppe sprechen wir über diese Erlebnisse, über diese Höhen und Tiefen, über Hoffnungen und Erwartungen. Im gemeinsamen Gespräch können wir uns unterstützen und ohne Scham über Fehlentscheidungen, Abhängigkeiten und Ängsten vor Verlust und Schmerz sprechen.
Christine

Also nochmal die Frage:
Bist du gewillt, trotz widerspenstiger Wirbelsäule gut zu leben?

Ja? Dann mach Nägel mit Köpfen und nimm Kontakt auf:



  • Unsere Treffen finden jeden vierten Dienstag am Monat von 18:00 bis 19:30 in Gemünden statt. Zusätzlich auch in Würzburg jeden zweiten Mittwoch im Monat von 18:00Uhr bis 19:30 Uhr
  • Aufgrund der aktuellen Bayrischen Coronaverordnungen, bitte immer bei den Kontaktstellen nachfragen, ob die Treffen vor Ort oder online stattfinden!
  • Wir haben als Ergänzung des Angebots bundesweite Online-Veranstaltungen eingeführt. Bei Interesse gerne melden.

Über diese Selbsthilfekontaktstellen können Sie Kontakt zur Gruppe aufnehmen:

BRK Selbsthilfebüro Main -Spessart
Tel. 09351-5081270
Mail:
selbsthilfe@kvmain-spessart.brk.de

Aktivbüro der Stadt Würzburg
Tel. 0931-373468
Mail: aktivbuero@stadt.wuerzburg.de

Förderhinweis

Die Selbsthilfegruppe und diese Internetseite wird gefördert durch die regionale Fördergemeinschaft der Krankenkassen Runder Tisch Unterfranken.

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